Manchmal bemerken Sie im Stall Anzeichen, die Sie nicht richtig einordnen können. Die Fruchtbarkeit bleibt hinter den Erwartungen zurück, die Zellzahl ist erhöht, die Milchleistung sinkt oder die Menge an Futterresten nimmt plötzlich zu. Es sind keine eindeutigen Anzeichen für Mängel, und doch stimmt etwas nicht. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass Clostridien dahinterstecken.
Clostridien sind schädliche Bakterien, die über das Raufutter in den Magen-Darm-Trakt von Wiederkäuern gelangen. Im Pansen und Darm vermehren sie sich rasant und verdrängen dabei die nützlichen, gesunden Bakterien. Durch diese übermäßige Bakterienvermehrung gelangen Exotoxine in den Körper und schädigen den Darm. Ein deutliches Beispiel hierfür ist das Bakterium Clostridium perfringens. Es kann schwere Darmentzündungen verursachen und führt zu einer vom Darm ausgehenden Vergiftung. Letztendlich wird das gesamte Verdauungssystem beeinträchtigt, was langfristige subklinische Schäden und wirtschaftliche Verluste zur Folge hat.
Als Tierhalter sollten Sie auf folgende Anzeichen achten:
Diese Symptome erscheinen manchmal als voneinander unabhängige Probleme, sind jedoch häufig die Folge eines zugrunde liegenden Clostridienausbruchs im Magen-Darm-Trakt.
Clostridien wachsen vor allem unter sauerstoffarmen Bedingungen und bilden Sporen, die lange in der Umwelt überleben können. Ein plötzlicher Futterwechsel kann ihre Vermehrung begünstigen. Über den Kot bleiben diese schädlichen Bakterien zudem dauerhaft im Kreislauf. Herkömmliche Siliermittel können dagegen wenig ausrichten, unter anderem, weil Clostridien bei einem pH-Wert von 4-4,5 günstige Bedingungen vorfinden und wachsen. Das Problem muss daher an der Quelle angegangen werden, damit die Bakterien nicht über die Flächen wieder in die Kuh gelangen und es nicht fortlaufend zu einer erneuten Kontamination kommt.

Erneute Kontamination verhindern
Der Einsatz eines Silageschutzmittels beim Silieren hilft, das Wachstum von Clostridien bereits während des Silierprozesses zu hemmen. Ein Silageschutzmittel wie Lacteolus enthält natürliche PBCs, die Schimmelpilze und Bakterien unterdrücken. Gleichzeitig werden die Eiweiße geschützt, sodass ein optimaler Futterwert erhalten bleibt. So verhindern Sie eine erneute Kontamination und durchbrechen den Kreislauf für das folgende Jahr, wenn Sie die Silage verfüttern.
Akute Infektionen bekämpfen
Darüber hinaus ist ein Futtermittelzusatz, der zur Eindämmung einer akuten Infektion beiträgt, entscheidend, um langfristige Folgen zu begrenzen. Clostrex ist ein solches Hilfsmittel. Es hilft, das Wachstum von Clostridien von innen heraus zu hemmen, den pH-Wert zu senken und die Darmschleimhaut zu regenerieren. Clostrex enthält Lactobacillus-Arten, Polyphenole, ätherische Öle und Hefenebenprodukte, die dem Darm die Möglichkeit geben, sich zu erholen. Wenn Sie Clostrex der Futterration hinzufügen, bemerken Sie bereits nach wenigen Wochen konkrete Ergebnisse, beispielsweise weniger Entzündungen, eine erhöhte Wasseraufnahme und eine verbesserte Futtereffizienz. So kann das Immunsystem wieder optimal funktionieren.
Wenden Sie sich im Zweifelsfall immer an einen unserer Spezialisten. Sie können dabei helfen, einen wirksamen Behandlungsplan zu erstellen und auf Wunsch einen Tierarzt einzubeziehen.
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